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Alle helfen mit

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Liebe Erwachsene!

Die Coronavirus-Pandemie hat sich weltweit zu einer hoch komplexen, schwierigen Krise entwickelt. Eltern und Kinder sind mit ganz besonderen Herausforderungen konfrontiert. Der Alltag hat sich stark verändert. Auch in Kindertagesstätten und Schulen hat die Krise deutliche Spuren hinterlassen. Viele gewohnte Aktivitäten können nicht mehr wie früher stattfinden. Sorgen um einen Arbeitsplatz, die wirtschaftliche Existenz und die Zukunft insgesamt kommen oftmals noch dazu.
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Mit dem Büchlein „Alle Helfen mit“ möchten wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Krisensituation zu bewältigen.

Ganz bewusst wird der Fokus darauf gelenkt, was es in Mülheim an der Ruhr bereits an vielfältigen Hilfsangeboten gibt.

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In unserer Geschichte bekommt das kleine Mädchen Maja dies alles von ihren Eltern gezeigt.

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Auf diese Weise soll das Positive im Vordergrund stehen:
  • Nicht das Beängstigende, sondern das Beruhigende.
  • Nicht das Belastende, sondern das Schützende und Stärkende.
  • Nicht das Bedrohliche, sondern das Mut und Zuversicht Vermittelnde.
Wenn Sie auf dieser Internetseite angekommen sind, haben Sie das Büchlein vielleicht schon vorgelesen und gemeinsam mit Ihrem Kind bzw. Ihren Kindern angeschaut? Von Herzen hoffen wir, dass Sie auf diese Weise schon einige gemütliche und entspannende Minuten miteinander verbringen konnten!
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An dieser Stelle finden Sie noch einige weitere Hinweise, die für Sie jetzt vielleicht ebenfalls hilfreich sind. Nehmen Sie auf, was Ihnen sinnvoll erscheint und für Sie umsetzbar ist! Vertrauen Sie generell aber immer auch auf Ihr Bauchgefühl. Was für Ihr Kind bzw. Ihre Kinder gut und richtig ist, wissen Sie als nächste Bezugspersonen oftmals selbst am besten!
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Ein strukturierter Tagesablauf mit festen Zeiten zum Aufstehen und Essen, für die Schulaufgaben und zum Schlafengehen gibt Kindern Halt und Sicherheit. Halten Sie auch in der Krisenzeit möglichst viel Vertrautes bei, zum Beispiel die gewohnten Abendrituale. Unternehmen Sie, wenn es für Sie zeitlich leistbar ist, regelmäßig gemeinsame Aktivitäten, die Ihnen und Ihrem Kind auch früher Freude bereitet haben. Halten Sie möglichst viel Vertrautes bei, zum Beispiel die gewohnten Abendrituale.
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Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Krisenlage, wenn es dies wünscht. Hören Sie aufmerksam und geduldig zu, wenn es selbst davon erzählt. Drängen Sie Ihrem Kind aber keine Gespräche über die Krise auf. Vermitteln Sie Ihren Kindern in einfachen Worten, was derzeit geschieht und warum sich die Lebenssituation bei Ihnen zu Hause so deutlich verändert hat. Begriffe wie „Infektion“ und „Pandemie“ sind erklärungsbedürftig.
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Gleiches gilt für die Maskentragepflicht, weitere Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen. Erläutern Sie Ihrem Kind, warum Besuche bei Freunden, Großeltern oder anderen älteren Bezugspersonen derzeit nicht möglich sind. Ermöglichen Sie Ihrem Kind jedoch umso mehr den Austausch mit diesen Bezugspersonen über geeignete Medien, zum Beispiel über das Telefon, Videotelefonie, per Mail oder Brief.
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Wenn Ihr Kind Fragen zur Pandemiekrise stellt, beantworten Sie diese offen und ehrlich. Selbstverständlich dürfen Sie dabei aber auch zugeben, wenn Sie etwas selbst nicht wissen. In einem solchen Fall können Sie gemeinsam überlegen, wer Ihnen die gewünschte Antwort geben kann. Gegebenenfalls können Sie auch gemeinsam recherchieren, um Antworten auf eine bestimmte Frage zu erhalten. Greifen Sie dabei aber unbedingt nur auf verlässliche, seriöse Informationsquellen zurück
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Die Zeit für Medienkonsum kann aktuell sicherlich etwas großzügiger geplant werden als sonst. Sie sollte aber trotzdem eine zeitliche Begrenzung erfahren. Schützen Sie Ihr Kind insbesondere vor einer zu intensiven Medienberichterstattung. Schauen Sie Nachrichtensendungen am besten gemeinsam mit Ihrem Kind an und tauschen Sie sich anschließend noch einmal darüber aus.
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Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind sich körperlich betätigt (Rad fahren, Ball spielen usw.) und möglichst viel Zeit an der frischen Luft verbringt. Durch Bewegung können Stress und Anspannung abgebaut werden.
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Auch wenn leicht gesagt und in Ihrem Alltag unter Umständen schwierig umzusetzen ist: Versuchen Sie auch in der Krisenzeit, möglichst gelassen zu bleiben. Bauen Sie keinen zusätzlichen Druck auf, seien Sie nachsichtig und verständnisvoll. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf anstehende Schulaufgaben. Kein Arbeitsauftrag ist es Wert, dass es bei Ihnen zu Hause womöglich zu einer heftigen Konfliktsituation kommt.
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Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, welche Chancen diese außergewöhnliche Situation für Sie bieten könnte und ob es eventuell auch einen positiven Aspekt der Krise geben kann?
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Achten Sie auf sich selbst: „Homeoffice“ und „Homeschooling“ miteinander zu verknüpfen, ist extrem schwierig und anstrengend! Versuchen Sie, sich trotz allem eine möglichst positive Grundhaltung zu bewahren: Erfreuen Sie sich an Kleinigkeiten, etwa an einem Sonnenschein, an Frühlingsblumen oder an einer einzelnen guten Nachricht. Versuchen Sie, sich – so gut es eben geht – Freiräume und Erholungspausen zu nehmen, um selbst zur Ruhe kommen. Wenn Sie selbst sehr gestresst oder besorgt sind, versuchen Sie gar nicht erst, Ihre eigene Betroffenheit zu verheimlichen, sondern sprechen Sie offen darüber. Helfen Sie Ihrem Kind zu verstehen, warum Sie ggf. so reagieren, wie Sie es tun.
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Achten Sie auf die Reaktionen Ihres Kindes. In der Krisenzeit kann sich Ihr Kind zum Beispiel unwohl oder müde fühlen; es kann unruhig, nervös oder ängstlich sein. Möglicherweise wirkt Ihr Kind auch gereizt, aggressiv oder auf andere Weise „verändert“. Einige Kinder zeigen in der Krise auch Verhaltensweisen, die ihrem Entwicklungsstand eigentlich nicht mehr angemessen sind: Auf einmal sind sie wieder besonders anhänglich, reagieren heftig auf Abschieds- und Trennungssituationen oder sprechen wieder in Babysprache. Zunächst einmal ist dies alles normal und verständlich. Es handelt sich um Reaktionen auf diese außergewöhnliche Situation.
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Sofern Ihre eigene Belastung sehr stark ausgeprägt ist oder Sie den Eindruck haben, dass Ihr Kind deutlich unter der Krisenlage leidet, scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.











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